Ich schreibe ein Buch mit meinem Blog

Aus Blogartikeln ein E-Book erstellen? Darüber denke ich schon lange nach. Wie stehst du dazu? Hast Du bereits ein E-Book veröffentlicht?

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Die Idee ist nicht neu und doch immer wieder interessant. Seit vielen Jahren denke ich darüber nach ein Buch zu schreiben. Ein Drama, ein Sachbuch oder gar einen Krimi? Wahrscheinlich eher eine Sage. Dann kam die Frage auf, mit Pseudonym oder mit deinem richtigen Namen? Am Ende fragte ich mich ob es überhaupt jemanden gibt, der meine Worte lesen möchte, sofern sie überhaupt gedruckt werden. Was ist dann logischer Weise passiert? Nichts.
Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit aus seinen Blogartikeln ein Buch bzw. ein eBook zu erstellen. Bisher fand ich meine Artikel nicht für einen Roman geschaffen. Doch Ann-Bettina Schmitz von der ABS-Lese-Ecke erinnert mit ihrer Blogparade »Aus Blogbeiträgen ein eBook machen?« nochmals an dieses Thema. Ob sie selbst vorhat ein eBook aus ihren Artikeln zu erstellen?

Es ist ihre erste Blogparade und wie Du aus meinem einleitenden Text erkennen kannst, finde ich dieses Thema durchaus interessant. Die Blogparade läuft nur noch bis zum 28. Februar 2014. Am Ende wird sie einen Artikel mit den zusammengefassten Meinungen veröffentlichen. Welche Schlussfolgerung es für Ann-Bettina Schmitz bedeutet – ich bin gespannt. smiley

Was hältst du generell von einem eBook aus Artikeln?

Generell finde ich die Idee sehr spannend. Doch nicht jedes Blog scheint dafür geeignet. Meiner Meinung nach sollte es ein Blog sein, der Beiträge enthält, die viel Text enthalten, kaum Rechtschreibfehler zu finden sind und wenn möglich thematisch eng beieinander liegende Artikel liefert.
Selbst ein Mischblog kann als eBook-Vorlage dienen. Dann ist das eBook zwar kein Roman doch das Vorhandensein verschiedener Themen/Aspekte macht das Buch nicht langweilig sondern gibt jeden Menschen, das für ihn passende zu lesen.

Hast du das schon mal gemacht? Wenn ja, welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?

Da ich bisher noch keine Erfahrungen beim Erstellen eines E-Books machen konnte, fällt es mir schwer eigene Erfahrungen zum Thema einzubringen.

Welche Blogbeiträge sind deiner Meinung nach dazu am besten geeignet?

Diese Frage schnitt ich in meiner Meinung, wie ich generell zu E-Books aus Artikeln stehe, bereits an.
Es gibt Blogs, die schreiben einzelnen Geschichten. Diese Artikel wären perfekt. Themen wie das Weblog-System »WordPress« oder die »Suchmaschinenoptimierung« können mit einer eingegrenzten thematischen Artikelreihe als Vorlage für ein eBook dienen.

Glaubst du, dass man dadurch ein nennenswertes Nebeneinkommen erzielen kann?

Wenn Leute wie Vladimir Perun von »perun.net« oder ein Sergej Müller mit seinen gesammelten Erfahrungen zu WordPress und Coding ein Buch schreiben, dann wird es wohl mehr Leser finden als ein unbekannter (Blog)-Autor.

In der heutigen Zeit gibt es sehr viele Hobby-Autoren, die der Meinung sind, dass ihre Gedanken andere interessieren. Durch die Möglichkeit bei Amazon und auch woanders als »selbständiger Verleger« ein Buch zu verkaufen, gibt es inzwischen eine Schwemme an E-Books, die 30 – 180 Seiten aufweisen und mit Preisen von 99 Cent bis 15 Euro einerseits zu billig und auch zu teuer sind.

Welches Buch was ist, hängt wirklich vom Buch selber ab und kann hier nicht pauschalisiert werden.
Abschließend kann ich sagen, dass bekannte Menschen mehr Bücher verkaufen als unbekannte. Punkt. Ob der Inhalt dann das verspricht was beworben wird, das ist eine andere Frage. smiley

Würdest du für ein eBook eines anderen Bloggers Reklame machen – auf deinem Blog oder in Social Media Kanälen? Unter welchen Bedingungen?

Wenn mich ein Autor anfragt, ob »Freund« oder »Feind«, mache ich das gerne. Es kommt aber auch vor, dass ich es tue ohne des Wissens seitens des Autors. smiley
Auf jeden Fall unterstütze ich den Autor, wenn ich das Buch selbst (!) mit meinem Gewissen vertreten kann. Dazu bedarf es nicht unbedingt einer Provision.

Vielen Dank an Ann-Bettina Schmitz für Deine erste Blogparade, die für mich ein sehr interessantes Thema beinhaltet und mich nochmals überdenken lässt ob ich nicht doch ein Buch mit meinem Blog schreibe. smiley

Unterschrift von Timm dem NetzBlogger

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48 Kommentare zu  »Ich schreibe ein Buch mit meinem Blog«
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  1. Mich hatte einmal ein kleiner Verlag angeschrieben, die wollten, dass ich aus meinen Blogartikeln über Demenz ein Buch schreibe und bei ihnen rausbringe. Wenn ich mehr Zeit hätte, hätte ich es wohl gemacht. Vielleicht eines Tages.

    Antworten

    • Hallo Conny,
      eigentlich wollte ich Duschen doch es brannte mir in den Fingern, Dir zu antworten. smiley
      Ist es nicht eine Ehre, wenn man von einem Verlag angesprochen wird? Ich finde, Du solltest es tun. Nicht umsonst haben sie Dich ausgesucht. Du kannst es doch Stück für Stück schreiben. Immer dann, wenn Du Zeit hast. Nein, nicht nur 20 Minuten aber vielleicht mal 2 Stunden am Stück. Wenn Du der Meinung bist, dass das Buch fertig ist, liest Du Dir es nochmals durch und schmeißt es NICHT(!!!) weg. smiley
      Der Verlag liest es doch nochmals durch und sagt Dir dann, was gut und was nachgebessert werden sollte.
      Ich kenne das »vielleicht«, daher schreibe ich Dir diese Worte. smiley
      Also, ich bin gespannt auf Deine Zeilen zum Thema Demenz, ein unwahrscheinlich spannendes und trauriges Thema zugleich. Es ist nicht leicht für alle Beteiligten.
      Aber das ist ein anderes Thema, was Du in Deinem Buch »sicherlich« behandeln wirst. smiley
      Hoffentlich verstehst Du mich jetzt nicht falsch. Ich meine es nur gut. smiley
      LG Timm

      Antworten

    • Hallo Conny,
      welcher Verlag war das denn? Kennst du den Verlag? Bei einem seriösen Verlag hat Timm Recht. Da kannst du dir mal ordentlich auf die Schulter klopfen, wenn die anfragen. ABER: Leider gibt es auch eine Reihe unseriöser Verlage. Da machst du dir eine Menge Arbeit und hast nichts davon. Kommt halt immer drauf an.
      Viele Grüße
      Ann-Bettina

      Antworten

      • Hallo Ann-Bettina,

        bei mir war es eine Mitarbeiterin vom Verlag »Familienbande«.

        Ihnen hat meine 10-Seitige Leseprobe gefallen und ich habe drei Monate Zeit, ein ganzes Manuskript zu schreiben.

        Ich dachte eigentlich, daß sie aufgrund meiner Selfpublisher-Aktivitäten auf mich aufmerksam geworden sind (mein Fantasyroman »Eve« verkauft sich aktuell sehr gut) und fühlte mich sehr geehrt.

        Ich schreibe auch weiterhin an dem Manuskript – jedoch habe ich bei meiner Recherche festgestellt, daß deren Bücher total überteuert sind und habe sie auch nur (scheinbar schlecht beworben) ohne Rezensionen bei Amazon und auf deren Verlagsseite gefunden …

        Da drängt sich mir die Frage auf: Wollen die Geld verdienen? Und was tun sie dafür?

        Ich weiß, was es heißt, intensiv zu werben – sei es über Rezensionsanfragen, Social Media oder sonst was. Aber auch in diesen Bereichen finde ich nicht viel …

        Hat jemand hier Erfahrungen mit diesem Verlag?

        Ich frage mich ernsthaft, ob mein Manuskript dort Zukunft hätte …

        Antworten

        • Hallo Silke,
          den Verlag »Familienbande« kenne ich nicht. Ich finde dein Misstrauen aber gerechtfertigt. Ich habe ja viel Kontakt mit Autoren und höre da immer wieder, dass Verlage nur Prozente kassieren aber im Grunde nichts tun. Da wärst du als Selfpublisher besser dran. Poste doch mal eine Frage nach dem Verlag auf der Google+-Seite der ABS-Lese-Ecke. Da lesen viele Autoren mit. Vielleicht kennt ja jemand diesen Verlag. Oder frag mal bei Qindie nach.
          Viele Grüße
          Ann-Bettina
          Ann-Bettina kürzlich veröffentlicht…
          Wie beeinflusst Bildung unser Leben?

          Antworten

        • Hallo Silke,
          zu Deiner Frage kann ich leider nicht viel sagen.
          In Sachen Verlage kenne ich mich nicht ausreichend aus – leider. Doch eines kann ich Dir versichern – ich wünsche Dir viel glück und alles Gut mit Deinen »Selfpublisher-Aktivitäten«.
          LG Timm

          Antworten

  2. Hallo Timm,
    schön, dass du es auf den letzen Drücker noch geschafft hast, an der Blogparade teilzunehmen smiley
    Ich sehe das ähnlich wie du: Es gibt eine Reihe Blogs, die interessante Artikel haben, aus denen man gut ein eBook machen könnte. Man kann natürlich auch unabhängig von den Blogbeiträgen ein eBook erstellen und es auf dem Blog bewerben. Aber das ist eine andere Geschichte smiley
    Für ganz wichtig bei einem eBook – ob nun aus Blogbeiträgen erstellt oder nicht – halte ich Rechtschreibung und Grammatik. Also bitte Korrektur lesen, Korrektur lesen, Korrektur lesen und dann noch mal Korrektur lesen smiley Fehler schleichen sich bei jedem ein.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    Antworten

    • Manchmal hasse ich diese Kommentarfunktion im WordPess-Adminbereich. Es ist nicht das erste Mal, dass ich eine Kommentar schreibe, fast fertig bin und nur weil ich mit der Maus irgendwo tippe oder zufällig mit meinen dicken Fingern eine Taste erwische, ist der Kommentar komplett verschwunden. Als hätte ich nie etwas geschrieben.
      Es gibt ja das Addon, welches den Text von Formularen speichern kann aber das hatte jetzt auch nicht geholfen. Jetzt habe ich die Nase voll und schreibe in einem externen Editor.
      Apropos »Nase voll«. Mein Internet ist derzeit unbrauchbar und ich bin mit dem Anbieter in Kontakt, das Problem zu lösen. Daher bin ich jetzt froh, dass ich überhaupt meine Webseite aufrufen und kommentieren kann. Wer weiß, wie lange noch.

      Die ganze Zeit geisterte in meinem Kopf der Gedanke, dass ich unbedingt diese Blogparade machen möchte, die nur noch bis zum 28. Februar läuft. Durch persönliche Umwälzungen hatte ich es bisher nicht geschafft, mich in Ruhe mit Deinen Fragen zu beschäftigen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich es, wenn auch »auf den letzten Drücker«, noch geschafft habe, an Deiner ersten Blogparade teilzunehmen.

      Wenn alles so läuft, wie ich mir erhoffe, dann kann es sein, dass ich ein eBook erstelle. Die Frage ist nur, als Mehrwert für meine Leser oder ein Buch. Ich denke ersteres. Na mal sehen…
      Wie Du selbst schreibst, ist das Korrekturlesen nicht zu verachten, denn ich hasse es, Text mit vielen Rechtschreibfehlern lesen zu müssen. Besonders auch auf meinem Blog. Dennoch schleichen sich hier und da Fehler ein, die ich erst später oder nie sehe. Aber ich kann wenigstens sagen, dass ich mich um eine ordentliche Grammatik und Rechtschreibung bemühe.
      Wie steht das in den Zeugnissen? »Er hat sich stets bemüht«. Ich hoffe, dass meine Artikel nicht dieser tatsächlichen Wertung entsprechen… smiley
      Liebe Grüße
      Timm

      Antworten

  3. Hallo Timm,
    sehr guter Artikel, in dem Du einige Punkte angesprochen hast, über die ich mir in den letzten Jahren auch Gedanken gemacht habe.
    Es gibt viele, die ein Buch schreiben oder mit dem Gedanken spielen, das zu tun. Das Problem ist, danach einen Verlag zu finden, der das Buch veröffentlicht. Denn wenn man nicht bekannt ist, hat man nur sehr geringe Chancen. Man kann dann sehr viel Geld zahlen bei einem Verlag, zum Selbstverleger werden oder einen Verlag wählen, der Bücher nur bei Bestellung druckt (Books on demand). Vom Bücher schreiben leben können wahrscheinlich nur wenige.
    Ich blogge sehr gerne und 2 meiner Blogartikel sind in einem E-Book veröffentlicht worden, worüber ich mich sehr gefreut habe.
    Soziale Netzwerke sind für Werbung sehr gut geeignet. Ich schreibe auch Buchrezensionen, die ich auf sozialen Netzwerken veröffentliche und teile Dinge, die mir gefallen, was dann für den Autor auch eine Art Werbung ist.
    Viele Grüße
    Claudia

    Antworten

    • Hallo Claudia,
      als Selbstverleger kann man doch heute recht problemlos ein Buch raus bringen. Du darfst nur nicht darauf angewiesen sein damit viel Geld zu verdienen. Aber so aus Spaß am Schreiben…
      Viele Grüße
      Ann-Bettina

      Antworten

      • Hallo Ann-Bettina,
        stimmt, als Selbstverleger kann man recht problemlos ein Buch herausbringen. Ich habe die BoD-Variante vorgezogen, da es da eine einfache, relativ kostengünstige Variante gibt, wo man sein Buch als PDF-Datei mit Cover, Titel, Untertitel, Zusammenfassung und Klapptentexten einreichen kann. Um die Werbung muss man sich dann selbst kümmern. Ich sehe es als Hobby, denn davon leben kann ich nicht.
        Viele Grüße
        Claudia

        Antworten

        • Hallo Claudia,
          könntest Du für mich als »Unwissenden« bitte erklären, was eine »BOD-Variante« ist. smiley
          Danke Dir.
          Liebe Grüße
          Timm

          Antworten

          • BoD (Books on Demand, Norderstedt) ist DER Selfpublisher-Anbieter in Deutschland. Dort kann jeder einfach so veröffentlichen (der 19 Euro zahlt), dementsprechend groß ist das Qualitätsspektrum und der Ruf von »BoD-Büchern« im Buchhandel. Der große internationale Konkurrekt »CreateSpace« hat dagegen gar keinen Ruf im Buchhandel – denn dort sind deren Bücher gar nicht existent, die gibt es nur bei einem einzigen Online-Buchhändler.

          • Hallo Sebastian,
            nur als Frage: Findet Deine Lesung in Berlin statt?
            Vielen Dank für Deine Aufklärung zu »BoD« und »CreateSpace«. Welchen Anbieter würdest DU empfehlen?
            Liebe Grüße
            Timm

    • Hallo Claudia,
      vielen Dank für Dein Lob. smiley
      Früher dachte ich sehr oft daran ein Buch zu schreiben. Doch das Maß aller Dinge war, wie auch heute, einen Verlage zu finden, der Interesse daran hat, dich zu unterstützen. Damals glaubte ich noch daran, wie ein Stephen King, John Grisham oder eine Elizabeth George zu werden. Um Erfolg zu haben führt kein Weg an Beziehungen vorbei. Vielleicht habe ich sie ja jetzt durch mein Blog doch der Traum einen Bestseller zu schreiben und ein berühmter Autor zu werden ist bis auf weiteres ausgeträumt. Aber wer weiß, vielleicht erwacht er wieder zum Leben, wenn ich daran denke wieviele Menschen »Autoren« werden, und mit einem »Buch« erfolgreich sind, obwohl dieses nur wenig lesenswertes enthält…

      Hey Claudia, schön, dass Du mich auf Deine E-Books aufmerksam machst. Ich werde mal schauen ob ich sie mal lesen kann. Ich bin gespannt. smiley
      Liebe Grüße
      Timm

      Antworten

      • Hallo Timm,
        hier ist mal der Link von dem Verlag, bei dem ich bin: http://www.bod.de/
        Wie Sebastian oben schon erwähnt hat, ist der Ruf solcher Bücher nicht so gut wie wenn man bei einem renommierten Verlag ist, aber der ist wie gesagt schwierig zu finden. Ich denke, dass heutzutage, weil es einfach gemacht wird, sehr viel veröffentlicht wird, was nicht viele Leser findet. Genauso gibt es aber auch sehr gute Bücher, die leider keine Beachtung finden. Man muss wohl sehr viel Glück haben, wenn man bekannt werden und davon leben möchte.
        Viele Grüße
        Claudia

        Antworten

        • Da muss ich Dir (leider) widersprechen. Mit »Glück« hat das nichts (mehr) zu tun, es geht einfach nur um Werbegeld. Investier 100.000 EUR oder mehr und Du kannst jedes Buch auf Platz 1 der Bestsellerlisten bringen. Ohne Werbebudget bleibt auch ein gutes Buch unbekannt. Selbst wenn Du 100 oder 1000 Verkäufe erreichst, zählt das im Buchmarkt noch nicht als relevant.
          Natürlich hilft ein Promi-Name als Autor beim Verkauf, aber selbst die Mißbrauchs-Verherrlichung mit Mr. Grey war auch überall in der bezahlten Werbung zu sehen.

          Antworten

          • Hallo Sebastian,
            da muss ich jetzt widersprechen. Entweder man zahlt ordentlich, dann kann man auch als Nicht-Promi ein Buch gut vermarkten und einen Bekanntheits-Status erreichen, was natürlich nichts mit Glück, sondern nur mit Geld zu tun hat. Oder man wählt eine günstigere Variante und wird mit sehr viel Glück, wenn man zufällig entdeckt wird, ein bekannter Autor. Werbung muss man auf alle Fälle machen.
            Man könnte überlegen, ob man alle Autoren, die nicht davon leben können, als Hobbyautor bezeichnet, aber dann würde man die Arbeit des Schreibens nicht richtig würdigen.
            Ich selbst schreibe und blogge einfach nur, weil es mir Spaß macht, kann und muss aber nicht davon leben.
            Viele Grüße
            Claudia

          • Hallo Claudia,
            ich finde es gut, dass Du die Würde des Autors ansprichst. smiley
            Liebe Grüße
            Timm

          • Hey Sebastian,
            reichen 100.000 Euro wirklich aus oder ist diese Zahl schon zu hoch gegriffen? Du hast Recht. »Sex sales« und das leider immer wieder. Ich kann heute noch nicht verstehen warum »Shades of grey« so erfolgreich werden konnte wo sie doch alle den moralischen Zeigefinde erheben.
            Aber nein, da ist diese gier des Voyeurismus und die Befriedigung niedrigster Instinkte, die da bedient werden.
            Diese moralische Schizophrenie der Menschen nervt mich total.
            Liebe Grüße
            Timm

        • Hallo Claudia,
          vielen Dank für Deinen Link zu »BoD«.
          Du sagst es. Wie immer im Leben, musst du das Glück besitzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wenn du dann noch Geld und Beziehung hast, dann sind das schon gute Voraussetzungen für ein Buch, das bekannt wird. Ob es wirklich gut ist, steht auf einem anderen Blatt. smiley
          LG Timm

          Antworten

    • Hallo Sebastian,
      ich freue mich sehr, dass wir Dich mit meinem Beitrag und Ann-Bettina mit ihrer Blogparade zu einem eigenen Artikel inspirieren konnten. smiley
      Besonders spannend finde ich Deine Erfahrungen mit im Bezug von Blog-Post und einem Buch. Du beschreibst sehr gut, dass ein Blog im Sinne eines Notizbuches anzusehen ist und dass jeder einzelne Artikel in mühsamer Kleinarbeit überarbeitet werden muss. Wenn ich an meine Blogbeiträge denke, wird es wohl eher kein Buch.
      Ich hatte mal ein anderes Projekt besessen in dem ich fast wie ein Tagebuch gleich Artikel verfasste mit dem Hintergrund, meine Erinnerungen zu speichern und eventuell als Buch zu drucken. Leider konnte ich es aus verschiedenen Gründen nicht fortführen, was ich etwas bedauere.

      Bedanken möchte ich mich bei Dir für die Vorstellung eines Blogs, bei dem Du Dir vorstellen könntest, daraus ein Buch zu machen. Ich schaue mir die Webseite mal an. smiley
      Interessant finde ich Deine Erwähnung der Kosten, die bei der Bearbeitung und Veröffentlichung eines Buches auftreten.
      Es ist schon Wahnsinn, wieviele Dinge zu beachten sind und was auf einem zukommt.
      Das geht es schnell, von der Idee abzulassen. Doch das ist wohl der Punkt an dem viele scheitern. Mit anderen Worten, »einfach machen« heißt die Devise, oder?
      LG Timm

      Antworten

      • »Einfach machen« wird meist zum Disaster, das unbeabsichtigt bis ins Strafrechtliche gehen kann. Verleger müssen so viele Kleinigkeiten beachten, als Selfpublisher muss sich diese Dinge selbst anlesen und sie beachten. Die typischen Fehler sind »Pflichtexemplare«, »Titelei«, »Impressum« und »Lektorat/Korrektorat«, aber schon der Preisvergleich zwischen Anbietern wie »CreateSpace«, »BoD«, »BloggingBook«, reinen Druckereien und DKZ-Verlagen (bei keinem von diesen gibt es eine Einstiegshürde, sie nehmen alle, die zahlen) ist sehr komplex: BoD kostet 19 Euro, CreateSpace gar nichts, ist aber effektiv (wesentlich) teurer, weil Dinge wie »Pflichtexemplare«, »Verfügbarkeit« oder »Statistikgenauigkeit« zu Problemen des Autors/Selfpublishers werden. Zum Thema »den richtigen Verlag finden« habe ich vor einiger Zeit schon (sehr) ausführlich gebloggt.
        Nach dem Klick auf »Veröffentlichen« kommt das Hochgefühl, sein Buch das erste Mal in den Händen zu halten – und dann die Ernüchterung, weil sich ein Buch keinesfalls von selbst verkauft und die Buchwerbung ihre ganz eigenen Naturgesetze kennt.
        »Einfach machen« – Autoren löschen meist nach einem Jahr und 5-10 veröffentlichen (nicht verkauften!) Büchern ihren Autorenblog, weil nichts zu funktionieren scheint, nur noch negative Kritik kommt und sie einfach nur frustriert sind.

        Antworten

        • Hallo Sebastian,
          vielen Dank für Deinen Kommentar, der mich ehrlich gesagt verwirrt.
          Das ich an viele Dinge denken muss und wenn möglich viel Geld und Beziehungen haben muss, damit ich, wie in jedem Bereich in unserem heutigen Leben auch, erfolgreich sein kann.
          Das ein »Pflichtexemplar« abgegeben werden muss konnte ich durch meine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien und Information kennenlernen. Aber wie kann ich in diesem Zusammenhang die Begriffe »Titelei« und »Verfügbarkeit« bzw. »Statistikgenauigkeit« verstehen?
          Auf jeden Fall muss ich mir mal Deinen Artikel genauer anschauen.
          Hast Du einen direkten Link?
          Das viele Autoren ihren Autorenblog löschen ist natürlich schade und nachvollziehbar. Aber ich bin in meinem Leben gewohnt zu kämpfen, daher werde ich den Kopf nicht so schnell in den Sand stecken. Außerdem kommt es auch auf die eigenen Erwartungen an.
          Daher bin ich der Meinung, ein Buch aus »just for fun« zu schreiben ist ok und wenn es mehr wird umso besser, oder? smiley
          Liebe Grüße
          Timm

          Antworten

          • Ich wollte hier nicht zu sehr mit Blog-Links spammen smiley http://www.pal-blog.de/sprachen/deutsch/der-richtige-verlag.html beschreibt die drei Arten von Verlagen: »Klassische Verlage« wie man sie sich vorstellt, Verlage, die gegen (wenig) Geld alles drucken und das auch sagen und DKZ-Verlage, die dem Autor für viel Geld Honig ums M…ailpostfach schmieren und sich dabei als normaler Verlag tarnen wollen.
            Ein befreundeter Autor hat aus Zeitgründen eine größere Anzahl seiner CreateSpace-Bücher über Amazon bestellt (1-3 Tage Lieferzeit) anstatt als Autorenexemplare (2-4 Wochen Lieferzeit). Amazon hat natürlich den vollen Preis kassiert, aber bis heute ist kein einziges davon in seiner CreateSpace-Verkaufsstatistik aufgetaucht und Tantiemen hat er auch nicht gesehen. Der CS-Support antwortet immer nur mit den Amazon-typischen Standardmails (haben die überhaupt menschliche Supportmitarbeiter oder nur einen guten Mailrobot?). Andere haben von ähnlichen Verdachtsfällen berichtet, aber meist keine Beweise.
            Die »Titelei« ist der Aufbau des Buches. Da gibt es seit Jahrhunderten feste Regeln, an die sich die Leser gewöhnt haben und deswegen sollte man sie einhalten. Dazu gehört auch ein Impressum, das bei Bloggern ohnehin oft genug ein ungeliebtes Thema ist.
            Ich wollte damit einfach nur aussagen: »Einfach mal schnell« einen Blog starten geht problemlos, »einfach mal schnell« ein Buch rausbringen ist ein ganz anderes Thema.
            Zur der 100.000 Euro Frage: Ich habe gerade festgestellt, dass die Antwort einen Kommentar sprengen würde und werde dazu in Kürze einen eigenen Blogpost schreiben.
            Zur Lesung: Berlin und seit gestern auch Hamburg sind gerade im Vorverkauf: http://www.crowdfans.de/project/bea-geht-lesung-berlin Sobald die reinen Kosten gedeckt sind (z.B. ca. 30 Karten für Berlin verkauft sind), findet die Lesung statt. Klappt das nicht, bekommen alle ihr Geld zurück.

          • Hey Sebastian,
            ich muss jetzt unbedingt ins Bett, mir fallen die Augen zu.
            vielen dann für deinen Kommentar. Ich werde ihn schnellsten lesen. smiley
            LG Timm

          • Hallo Sebastian,
            vielen dank für Deinen sehr aufschlussreichen Kommentar. Keine sorge, wenn Du es an der Biene vorbeigeschafft hast, dann bestimme noch immer ich, wer hier auf meinem Blog spammt. smiley
            Ich werde mir Dein Blogpost über die Verlage noch durchlesen.
            Es ist eine Frechheit, wie mit den Autoren umgegangen wird. so etwas höre ich nicht zum ersten Mal. Selbstverständlich geht es nicht »einfach so«, ein Buch zu veröffentlichen. Ich schreibe extra »veröffentlichen« denn ein Buch schreiben scheint dagegen ein »Kindergeburtstag« zu sein. smiley
            Mit einem Impressum habe ich keine Probleme. Ich stehe zu dem, was ich sage. Auch wenn mein Blog keiner geschäftlicher Natur ist, erstelle ich ein Impressum, weil du auf in meiner Sidebar Empfehlungen zu tollen Plugins findest. Das könnten »findige« Anwälte schon als »geschäftlich« interpretieren. Heutzutage musst du ja mit allem rechnen…
            Ich bin gespannt auf Deinen Blogpost zur 100.000 Euro Frage. smiley
            Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, MUSS ich jetzt etwas spenden, damit die Lesung stattfinden kann? Ich kenne es etwas anders. Ich spende immer vor Ort. smiley
            Mir besten Grüßen aus Berlin
            Timm

          • Danke. Das Ergebnis war für mich selbst überraschend.
            Zur Lesung: Es geht weniger um »Spenden«, sondern eher um »Kartenvorverkauf«. Wenn genug Karten verkauft sind, findet die Lesung statt, wenn nicht gibt‘s das Geld zurück.
            Sebastian kürzlich veröffentlicht…
            Crowdfunding Zwischenbilanz

          • Hallo Sebastian,
            wie soll das mit dem »Kartenvorverkauf« funktionieren? Ich sehe in der Sidebar nur die Funktionen »Dan werden« und »Projekt unterstützen«. Habe ich etwas übersehen? Wie bekomme ich Nachricht, dass die Lesung wo und wann stattfindet und ein Platz für mich vorhanden ist?
            LG Timm

          • Die Karten sind jetzt im Vorverkauf. Wenn genügend verkauft werden, um die Veranstaltung zu finanzieren, werden Termin und Location festgelegt. Gibt es nicht genügend Karteninteressenten, findet die Lesung nicht statt und alle bekommen ihr Geld zurück.
            Sebastian kürzlich veröffentlicht…
            Was würdest Du mit 100.000 Euro machen?

          • Hallo Sebastian,
            irgendwie verstehe ich das ganze System nicht. Kannst Du mir nicht sagen, an welchem Tag wo die Lesung stattfindet und ich dann an der Abendkasse eine Karte kaufe oder über Facebook Vorbestellungen tätige?
            LG Timm

          • Hallo Sebastian,
            vielen Dank für Deinen Artikel der mir Klarheit geschafft hat. So wie es aussieht, haben sich nicht genug Unterstützer gefunden so dass keine(?) Lesung stattfindet, in keiner Stadt?
            LG Timm

    • Hallo Sebastian,
      vielen Dank für die interessanten Links 100.000 EUR-Frage und aus Blog-Posts ein Buch machen. Da bin ich froh, dass ich nur zum Spaß schreibe. Dafür eignen sich Blogs wunderbar.
      Viele Grüße
      Claudia

      Antworten

      • Hallo Claudia,
        Ist es nicht traurig, wenn man Bücher schreibt und dabei kein Spaß empfindet? Ich finde, dann sollte man aufhören und anfangen zu bloggen. smiley
        Leider ist das Geschäft so hart geworden und es viele Autoren gibt, die Auftragsarbeiten machen. Egal welches Genre, ein Buch muss geschrieben werden. Ich persönlich könnte nicht aus dem Stehgreif ein »Arzt-Schnulze« schreiben. Daher zolle ich solchen Leuten mein Respekt. Doch oft sind sie bei dieser Arbeit nicht glücklich sondern tun das des Geldes wegen. Ob das so gut ist?
        LG Timm

        Antworten

  4. Ich bekam vor 2 Jahren von BloggingBook ein Angebot, meinen Blog zu verbuchen und hatte mich damals entschieden, meinen Blog Mondyoga als Buch zu veröffentlichen. Aber mir gefällt das Ergebnis gar nicht gut.
    Erstens wird alles bis auf das Cover im Schwarzweiß-Druck hergestellt, für sabienes.de und traumalbum.de wäre dies unmöglich, für mondyoga.de aber akzeptabel. Und dann hatte ich keinerlei Lektorat, Beratung, Hilfe oder sonstwas.
    Heute würde ich mir einen anderen Verlag suchen. Oder es lieber bleiben lassen.
    LG
    Sabienes

    Antworten

    • Genau das Angebot war es, was im Blog-Tags Chat diskutiert und als ziemlich unseriös von den meisten abgelehnt wurde. Von einem »Verlag« kann man da auch kaum sprechen.

      Antworten

    • Hallo Sabienes,
      vielen Dank für Deine Erfahrungen mit dem Erstellen eines eBooks anhand des Blogs. Es tut mir leid, dass Du negative Erfahrungen mit »BloggingBook« sammeln musstest. Meine Frage ist jetzt ob diese Qualität auch nach zwei Jahren noch aktuell ist?
      Kennst Du einen Verlag, den Du empfehlen würdest?
      LG Timm

      Antworten

  5. Ich wurde kürzlich von diesem Verlag -> verlag-familienbande.de angesprochen und gefragt, ob ich mit ihnen gemeinsam ein Buch herausgeben / schreiben möchte. Grundsätzlich klangen die Konditionen gar nicht schlecht, mir fehlt(e) bislang allerdings die Zeit, mich damit zu befassen. Insofern kann ich weder eine positive noch eine negative Erfahrung beitragen.
    Bzgl. Buch »zum« Blog: Bei den zuletzt erschienenen Büchern von Bloggern (kinderdoc, pharmama und Co) wird bemängelt, dass zu wenig Neues geschrieben wird und vieles aus dem Blog bereits bekannt war.

    Antworten

    • Hallo Kerstin,
      schön dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst.
      Deine vorgestellte Seite kannte ich bis dato noch nicht. Es liest sich ganz gut an und vermittelt einem das Gefühl, an die Hand genommen zu werden.
      Vielleicht findest Du ja noch die Zeit, die für ein Buch brauchst.
      Ich bin gespannt. smiley
      Wer bemängelt denn, dass nicht »neues« geschrieben wird? Wenn ich Artikel aus meinem Blog in ein eBook integriere, ist der Text mit Sicherheit schon aus dem Blog bekannt. Das, was man machen sollte ist, die Bearbeitung des Textes. Der Inhalt sollte nicht verändert werden. Die fachlichen Aspekte gegenprüfen und aktualisieren sowie den Text so umgestalten, das er für das Buch brauchbar ist. Aber mehr auch nicht, oder?
      Liebe Grüße
      Timm

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      • Ich hatte es nur durch die Kommentare in den o. g. Blogs mitbekommen, dass inbs. die regelmäßigen Blogleser total enttäuscht darüber waren, dass die Bücher kaum neuen Inhalt hatten und dadurch der Reiz verloren ging.

        Bei dem Verlag, der mich anschrieb, ging es auch vorrangig darum, Blogartikel in das Buch zu integrieren, heißt auf bestehende Inhalte zurückzugreifen.

        Ich gehe jetzt nur von mir selbst aus, aber wenn ich je die Zeit fände, ein Buch zu schreiben, das in gewisser Weise mit dem Blog zu tun hat, ich auch daran interessiert wäre, dass das Gesamtpaket passt. Am Ende wären die Blogartikel vermutlich nur noch ein Bruchteil des Buchs. smiley Kann aber sein, dass es bei mir an der Mischproblematik des Blogs liegt. Meinen Blog – so wie er ist – würde ich nicht in Buchform haben wollen und bin sicher, dass das auch niemand als Buch lesen wollen würde. Das ist bei Sabienes‘ Monyogabuch von oben ganz anders, weil das Thema in sich stimmig ist.

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        • Hallo Kerstin,
          jetzt hatte ich gar nicht mit einen Kommentar gerechnet und ihn fast übersehen. smiley
          Für die Stammleser ist es doch auch logisch, dass es für sie »kalter Kaffee« ist. Sind sie denn die Haupt-Zielgruppe? Ich denke nicht. Ich würde für meine Stammleser eine andere Version anbieten, sofern möglich.
          Wie ich den bisherigen Kommentaren entnehmen konnte, würden alle ihre Artikel nachbearbeiten und ich bin mir sicher, dass bei allen nur noch wenig vom »Ursprungsartikel« vorhanden ist.
          Es ist wie ein Tag. Ein Schlagwort zu dem der Text angepasst wird. smiley
          Meinen Blog finde ich jetzt auch nicht soooo Buchwürdig. Es gibt ja die Möglichkeit, sämtliche Artikel als E-Bok zu speichern. Ich glaube, das werde ich auch mal machen. Also kein Buch, sondern nur eine digitale Speicherung meines Blogs, welche ich auch als Printversion bekommen kann. smiley
          Liebe Grüße
          Timm

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